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CONFESSIONS OF A LIFESTYLE BLOGGER

Ein perfektes Leben ohne Sorgen, aber voller toller Sachen. So stellen sich manche das Leben eines Bloggers vor. Um ehrlich zu sein: So sieht es manchmal von außen auch aus - zumindest in manchen Fällen - und den Anschein könnte man schon erwecken. Doch ist das wirklich so? Schließlich hat doch alles irgendwo eine Schattenseite. Hier gibt es nun meine Bekenntnisse als Bloggerin. 

I CAN´T LIVE WITH OR WITHOUT BLOGGING

Das Bloggen ist für mich eine große Leidenschaft. Eine Leidenschaft, für die ich manchmal - gefangen im Alltag - leider nur wenig Zeit habe. Ich nehme mir diese Zeit aber, weil ich ohne das Bloggen nicht wirklich leben kann. Ich bin nicht der Typ fürs Aufgeben, selbst dann nicht, wenn etwas schief läuft. Und das kann sehr oft geschehen. Es gibt Momente, da könnte ich das alles verfluchen: Wenn das Licht beim Fotografieren schlecht ist; wenn meine Arbeit nicht meinen Vorstellungen entspricht & ich plötzlich mit all dem unzufrieden werden könnte; wenn ich mir viel vorgenommen habe, es aber nicht in meinem geplanten Zeitrahmen schaffe. Trotzdem trägt all dies eine magische Anziehungskraft in sich, die mich immer anzieht & die mich nie aufgeben lässt. Und darüber bin ich sehr froh, denn ich liebe das, was ich tue. Auch, wenn nicht immer alles glatt läuft.

LIFE ISN´T ALWAYS ROSY

In jedem Leben gibt es Höhen & Tiefen, schöne und nicht so schöne Momente. Genau das macht mein Leben aus. Ich lebe ein ganz normales Leben, in dem Stress und früh aufstehen an der Tagesordnung stehen. Ich gehe nicht jeden Tag in schicke Restaurants noch reise ich ständig um die Welt oder trage Ballons in der Hand, wenn ich durch die Straßen laufe. Daraus habe ich auch noch nie ein Geheimnis gemacht. Manchmal bin ich unzufrieden mit mir selbst & an anderen Tagen genieße ich das Leben in vollen Zügen. Das kennen ja sicher viele. Was ich sagen möchte: Manchmal entspricht das, was man auf Bildern sieht, einfach nicht der Realität. 

I EVEN EAT FOOD THAT I DON´T TAKE PHOTOS OF

Manchmal ist der Appetit einfach schneller als es meine Kamera jemals sein kann. Ich esse eher selten auswärts und zu Hause fotografiere ich mein Essen nur selten. Eigentlich koche ich total gerne und bei uns gibt es immer sehr leckeres Essen, das eigentlich ein paar Fotos wert ist, aber ich fotografiere es trotzdem meistens nicht oder eben nur in meiner Story auf Instagram. Das hat zwei Gründe, nämlich ist das Licht nicht immer das beste am Esstisch und außerdem sehen meine Teller nicht immer super angerichtet aus. Wir essen beispielsweise total gerne Pasta mit richtig tollen Soßen, die die Umwandlung in Rezepte wert wären, aber nachdem ich Käse darauf gestreut habe, ist das einfach nicht mehr für die Gesellschaft zumutbar. :D (Bisschen übertrieben, aber ich denke, ihr wisst schon, was ich meine.) 

MY SUPER TIDIED UP CLOSET

...not. Im Grunde lege ich sehr viel Wert auf Ordnung und bei mir ist es auch sehr ordentlich, aber wenn ich mich umziehe oder schminke, kann es durchaus mal zu einem kleinen Chaos kommen. Wenn das lose Puder auf dem Beauty Board verstreut ist, wenn der Highlighter Pinsel da und der Lidschatten Pinsel dort liegt oder wenn ich mich morgens nicht dazu entscheiden kann, was ich anziehe und dann alles im Ankleidezimmer verstreut ist. Solltet ihr also mal ein Bild von meinem perfekt aufgeräumten Kleiderschrank oder Beauty Regal sehen, kann es gut sein, dass auf der nicht sichtbaren Seite des Bildes ein Chaos herrscht. 

I´M NOT ALWAYS STYLED PERFECTLY

Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, möchte ich im Grunde nur eins: Mir bequeme Sachen anziehen. Ich laufe zu Hause ziemlich oft im Pyjama herum, weil ich mich so einfach wohlfühle. Für meine Familie ist das an mir schon fast so etwas wie ein Markenzeichen & manche machen da auch ihre lieb gemeinten Witze draus. Zuhause schminke ich mich auch meistens nicht. Wenn ich das Haus dann allerdings verlasse, lege ich wiederum sehr viel Wert auf ein schönes Äußeres. 

Übrigens postete ich mal auf Instagram ein Bild, auf dem ich ein Champagner Glas in der Hand hielt, als ich im Schaumbad saß, also man sah nur das Glas und meinen Daumen. Ich hatte nach dem Bad vor, meine Nägel frisch zu lackieren. Als ich das Bild machte, sahen sie trotzdem noch nicht schlecht aus. Sonst würde ich ja so kein Bild machen. Da bekam ich einen Kommentar, in dem stand, dass ich doch lieber mal in eine Nagelpflege investieren sollte. Ich verstehe bis heute nicht ganz, warum man anscheinend immer perfekt sein muss und warum ich zur Nagelpflege soll, wenn mit meinen Nägeln doch alles in Ordnung ist. Es ist doch nur normal, dass eben nicht immer alles perfekt ist, wenn man gerade zu Hause chillt. Aber na ja, ich ärgere mich darüber gar nicht und natürlich hat jeder das Recht auf seine eigene Meinung. 

MY PASSION FOR DESIGNER PIECES WAS THERE BEFORE INSTAGRAM

Viele, die mich kennen, wissen, dass ich einen kleinen Taschen- und Designertick habe. Das kam allerdings nicht erst mit meiner Idee zu bloggen auf, sondern war schon lange vorher der Fall. Ich kaufe mir diese Sachen nicht vordergründig, um sie auf Instagram zu repräsentieren. Ich kaufe sie mir, weil ich es liebe und teile diese Leidenschaft auf dem Blog und hier. 

I LOVE MOMENTS WITHOUT MY CAMERA & iPhone

Es gibt Momente, die kann man mit keinem Bild dieser Welt ausdrücken. Wenn man den Sternenhimmel betrachtet, wenn man mit Freunden lacht, wenn man das Leben genießt. Natürlich kann man vieles davon fotografieren, aber ich liebe auch die Momente, in der das iPhone oder die Kamera einfach mal in der Tasche bleiben. Das Handy ist nicht unbedingt das Tor zu einer besseren Welt.